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Archive for Februar 2008

Die Klägesetz.jpggerin wollte einen jungen Hund kaufen, der per Inserat angebotenen worden war. Als der Züchterin klar wurde, dass die potenzielle Käuferin mit einer Frau zusammenlebt, verweigerte sie den Verkauf und erklärte das lesbische Paar für ungeeignet zur Hundehaltung.
Die Abgewiesene zeigte die Züchterin beim schwedischen Ombudsmann für sexuell bedingte Diskriminierung an, der den Fall vor Gericht brachte. Auch nach dem deutschen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wäre so etwas möglich. Auch das deutsche Gesetz greift in nahezu allen Lebensbereichen, auch beim Tierkauf, ein. Bei der Ablehnung eines Kaufinteressenten sollte dies beachtet werden.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngMeist tritt es plötzlich und ohne jede Vorwarnung auf. Das Auge des geliebten Hausgenossen schwillt dick an und tränt ohne Unterlass. Über die mögliche Ursache kann oft nur spekuliert werden. Besonders häufig sind Hunde und Katzen betroffen, aber auch Pferde und Ponys ziehen sich beim Weidegang gerne Verletzungen rund um das bei ihnen exponiert liegende Auge zu. Doch auch weniger auffällige Symptome, können auf ernsthafte Probleme hindeuten. Ständiges Zwinkern, nicht vollständig geöffnete Augenlider oder auch eine Haut, die sich von der Nasenseite aus teilweise über den Augapfel zieht, sind Hinweise auf krankhafte Prozesse.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt: “Verletzungen am Auge sind äußerst schmerzhaft können extrem schnell dramatische Verlaufsformen mit sich bringen. Besonders wenn die Hornhaut, das äußere Schutzschild des Auges, verletzt ist, dringen Keime in das Augeninnere ein.“ Die dadurch resultierende Entzündung ist nur schwer zu beherrschen und führt im schlechtesten Fall in kurzer Zeit zum Verlust des gesamten Auges. Daher rät die Tierärztin bei jeder Läsion in Augennähe einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann mit wenig Aufwand Schlimmes von Harmlosem abgrenzen und entsprechend behandeln. Für komplizierte Fälle lohnt sich ein Gang zu einem Spezialisten.

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Der D.O.Q – Test

fragezeichen.jpgRasselisten, Wesenstests, Maulkorb- und Leinenzwang – die ständig verschärften Hundeverordnungen der Bundesländer sind geprägt von Willkür und Irrationalität. Sie haben keine statistisch nachweisbaren Erfolge gebracht und sie setzen vor allem am falschen Ende der Leine an, bei den Hunden. Dabei sind sich Experten einig: Nur ausreichendes Wissen und verantwortungsvolles Verhalten der Hundebesitzer können helfen, die Zahl der Beißunfälle wirksam und langfristig zu reduzieren.

Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft Hundehaltung unter dem Dach der Bundestierärztekammer die Sachkundeprüfung D.O.Q.-Test 2.0 erarbeitet. „Nur wenn Hundehalter wirklich wissen, wie man sich in kritischen Situationen verhält oder sie besser gleich vermeidet, kann die Zahl der gefährlichen Beißvorfälle reduziert werden“, sagt Dr. Wolf-Dieter Schmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises und Tierarzt für Verhaltenstherapie.

Dieser Test ist grundsätzlich in jeder Tierarztpraxis oder zertifizierten Hundeschule per Mausklick oder als Papiervariante durchführbar und im Gegensatz zu den vielen länderspezifischen Prüfungen bundesweit einheitlich. Die jeweiligen Fragen werden im Zufallsverfahren aus einem fast 400 Prüfungsfragen umfassenden Pool ausgewählt und im Multiple-Choice-Verfahren gestellt, bei Bestehen des Sachkundetests bekommt der Prüfling sofort ein Zertifikat ausgestellt.

Die Testfragen, ebenso wie eine begleitende praktische Prüfung, wurden

von einem Expertenteam aus professionellen Hundeausbildern, auf Verhaltenstherapie spezialisierten Tierärzten und veterinärmedizinischen Fakultäten erarbeitet. „Die Fragen sind damit aber nicht in Stein gemeißelt“, stellt Schmidt klar. „Neueste Erkenntnisse aus der Verhaltenskunde oder aus Analysen von Beißunfällen können unmittelbar in das zentrale System eingebunden werden, in Sekunden stehen die aktualisierten Tests dann zur Verfügung.“ Das Online-Medium ermöglicht zudem das Einbinden von multimedialen Elementen wie Bildern oder kurzen Filmen und erhöht letztlich den Praxisbezug.

 

Mehr Infos unter: DOQ-TEST.de

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngHunde und Katzen, aber auch kleine Heimtiere zeigen häufig starkes Angstverhalten beim Tierarzt. Für viele Katzen beginnt der Stress bereits zu Hause: Sie geraten beim Anblick ihrer normalerweise im Keller verstauten Transportbox in Panik. Manche Hunde betreten die Tierarztpraxis nur zitternd und mit eingeklemmter Rute. Im Behandlungszimmer angekommen, findet der Stress nicht selten Ausdruck in Angstaggression – gegenüber dem Praxispersonal und manchmal auch gegenüber dem Halter.

Das Angstverhalten beim Tierarzt kann am wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden. Während des ersten Termins sollten nach Möglichkeit keine schmerzhaften Behandlungen oder Impfungen durchgeführt werden. Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang. Wird das Stillhalten dann noch ausgiebig belohnt, ist ein wichtiger Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt gelegt.

Welpen und Jungtiere sollten bereits zu Hause an Untersuchungen gewöhnt werden. Hochheben auf einen Tisch, Öffnen des Fangs, Kontrolle der Ohren und Pfoten und Berührungen am gesamten Körper können allmählich trainiert werden. Lässt sich das Tier solche Manipulationen bereitwillig gefallen, wird es belohnt. So lernt es, dass bestimmte Berührungen oder das Stehen auf einem Tisch auch beim Tierarzt keine Ängste auslösen müssen.

Hat sich bei erwachsenen Tieren die Angst vor dem Tierarzt bereits etabliert, können zur Beruhigung homöopathische Mittel oder Bachblüten verabreicht werden. Beruhigende Mittel sollten jedoch immer in Absprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Einige Tierärzte verwenden in ihrer Praxis so genannte Pheromone. Diese synthetisch hergestellten Duftstoffe können bei Hunden und Katzen eine beruhigende Wirkung auslösen, insbesondere, wenn sie zwischen den einzelnen Patienten eingesetzt werden, um die Angstgerüche des Vorgängers zu beseitigen.

Dem Verhalten des Halters kommt eine zentrale Rolle zu, denn seine Stimmung überträgt sich auf sein Tier. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er ruhig bleibt und dem Tier Sicherheit vermittelt. Niemals sollte er sein ängstliches Tier trösten oder gar strafen.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngKranke Haustiere sind oft schwierige Patienten, denn wenn ihnen Tabletten oder Pasten nicht schmecken, weigern sie sich oft, das Linderung versprechende Medikament einzunehmen. Katzen sind in der Regel wählerischer als Hunde. Viele von ihnen schaffen es, sich um die im Futter versteckten Medikamente „herumzufressen“. Hier hilft es, die Tablette – vorausgesetzt dies ist bei dem betreffenden Medikament erlaubt – zu zerkleinern und in kleinen Portionen mit dem Inhalt eines Babygläschens zu verabreichen.

Medikamente in Tropfenform können in den Wassernapf gegeben werden. Allerdings ist die Dosierung sehr schwierig, da die Flüssigkeit meist nicht vollständig aufgenommen wird. Sollte das Verabreichen des Medikaments über das Futter oder das Wasser nicht gelingen oder der Tierarzt davon abraten, kann es auch direkt ins Maul gegeben werden. In diesem Fall sollte der Halter allerdings genau wissen, wie er sein Tier sanft festhält und ihm das Maul öffnet, so dass die Tablette auf den hinteren Zungenrand geschoben werden kann. Zerkleinerte Tabletten können auch mit ein wenig Flüssigkeit in einer Spritze eingegeben werden. Die Spritze wird hierbei hinter die Backenzähne in die Maulhöhle geschoben. Hier ist aber

Vorsicht geboten, dass sich das Tier nicht verschluckt. Von im Handel erhältlichen Hilfsgeräten rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich ab. Diese könnten bei falscher Bedienung sogar Verletzungen hervorrufen. Fragen zum richtigen Umgang mit Tieren, die Medikamente benötigen, gibt jeder Tierarzt oder aber der Tierschutzverein vor Ort.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Linktipp: HANDY 

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logo_heimtiermesse.gifEin voller Erfolg war die zweite Heimtiermesse in Hannover, die vom 31. Januar bis zum 3. Februar wieder parallel zur ABF durchgeführt wurde. Insgesamt kamen 132.000 Besucher zur neuntägigen ABF. Die Heimtiermesse sorgte an den letzten vier Tagen für einen kräftigen Ansturm. Entsprechend groß war das Gedränge an den Ständen, besonders am Wochenende riss der Strom der Neugierigen nicht ab. 180 Aussteller – doppelt so viele wie im vergangenen Jahr – präsentierten in der Halle 2 auf 14.000 Quadratmetern das gesamte Angebotsspektrum rund um Hund, Katze, Fisch und Co. Das unbestrittene Highlight der Messe war die Weltmeisterschaft der Aquariengestalter,die an Dawid Stas aus Polen ging.

Der erneute Erfolg der Heimtiermesse bestärkt TMS darin, sie fest im Messekalender Hannovers zu etablieren. Bei der nächste Veranstaltung wird auch die Weltmeisterschaft der Aquariengestalter erneut ausgetragen.

 

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Hundehandel

perrera_aus_internet.jpgBelgien:

Auf einem Wochenmarkt in einer Stadt die nicht unweit von Brüssel entfernt ist,gibt es auf dem Markt neben Obst und Gemüse auch Hunde,Katzen,Schildkröten,Vögel und Sonstige Tierchen zu kaufen. Die Tiere die meist in viel zu kleine Käfigen und Boxen gehalten werden und total erschöpft und halb verhungert sind, gehören zu dem altäglichen Stadtbild. Fast normal scheint es im vorbeilaufen mal eben einen kleinen Welpen mitzunehmen oder eine Wasserschildkröte ohne Wasser. Ein paar Meter weiter in einen leergeräumten Laden stapeln sich Kisten die mit Welpen  gefüllt sind. Jedes der Tiere macht alles andere als einen Gesunden eindruck. Viele von ihnen liegen zusammengekrümmt in der ecke des Käfigs. DasTot dieser Tiere ist nur noch eine Frage der Zeit.

Deutschland:

Im Internet bietet ein Züchter 2 Golden Retriver Welpen an. Treffpunkt der Übergabe ist ein Parkplatz nahe der polnischen Grenze. Der Verkäufer der nur gebrochenes Deutsch spricht erzählt „Die Hunde sind  kerngesund…geimpft und entwurmt“. Papiere oder ein Impfausweis liegen aber nicht vor. Nachdem für die Welpen bezahlt wurden und der Verkäufer wieder noch Polen fuhr. Kamen die 2 Tiere sofort zu einem Tierarzt.

Die Untersuchung war erschreckend. Beide Welpen hatten Flobefall,Eidrige Augen und waren sehr stark abgehungert.Geimpft wurden diese Tiere nie.

Erschreckend was alltäglich auf der Welt passiert.Hunde werden als „Wegwerf-Produkte“ gezüchtet und für Spotpreise verkauft. Meistens ohne Impfass oder andern Papieren. Viele Verkäufer geben eine art Garantie ..so heißt es „Falls der Hund in den nächsten 4 Wochen sterben sollte,bringen sie das Tier wieder her und Sie bekommen einen andern Hund“. Ein Hohn,der viele Tierfreunde zu verzweiflung bringt. Wer einen Hund möchte sollte lieber in ein örtliches Tierheim gehen und sich dort sein lieblingstier herraus suchen. Hier gibt es die Grantier das die Hunde Gesund,Geimpft,Entwurmt und haben einen Impfpass.

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