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Archive for Oktober 2008

Der Hundeführerschein ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema unter Hundebesitzern. Die einen fühlen sich gemaßregelt, die anderen befürworten das Ablegen einer entsprechenden Prüfung, die nachweist, dass der Hundebesitzer sich mit seinem Hund auskennt und auch in möglichen Gefahrensituationen auf ihn einwirken kann.

Der Hundeführerschein ist eine gute Gelegenheit Einiges über Hunde allgemein, wie auch über seinen eigenen Vierbeiner zu lernen. Neben dem praktischen Teil kann man auch sein theoretisches Wissen erweitern und Spannendes dazu lernen. Man lernt sich in verschiedenen Situationen, wie z.B. in einer belebten Fußgängerzone, richtig zu verhalten. Ein großes Ziel des Hundeführerscheins ist es, die Leute aufmerksamer und auch vorsichtiger zu machen, denn trotz aller Schreckensmeldungen kommt es jedes Jahr wieder, zu meist durch den Hundehalter, verursachten Unfällen. Wären alle Hundehalter auf bestimmtes, auch Aggressionen aufzeigendes Verhalten sensibilisiert ließen sich viele Gefahrensituationen vermeiden. Dabei sollte auch immer beachtet werden, dass die meisten Bisse nicht etwa in der Öffentlichkeit, sondern im eigenen Haushalt passieren, gerade hier kann das richtige Sachwissen einiges verhindern. Der Hundeführerschein kann von jedem Hundehalter absolviert werden, dessen Hund älter als 12 Monate ist. Manche Hundeschulen bieten den Kurs auch für zukünftige Hundehalter an.

In der Bundesrepublik Deutschland ist der Hundeführerschein für bestehende oder zukünftige Besitzer noch keine Pflicht. Auflagen gibt es allerdings schon bei der Haltung der so genannten Kampfhunde. Wie diese aussehen, ist in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. In Österreich wird in verschiedenen Bundesländern über den Hundeführerschein diskutiert so z.B. aktuell in Kärnten. In der Schweiz müssen alle Hundebesitzer, die sich einen Hund anschaffen, ab 1. September 2008 einen Hundeführerschein erwerben.

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