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Posts Tagged ‘gesund’

250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngMeist tritt es plötzlich und ohne jede Vorwarnung auf. Das Auge des geliebten Hausgenossen schwillt dick an und tränt ohne Unterlass. Über die mögliche Ursache kann oft nur spekuliert werden. Besonders häufig sind Hunde und Katzen betroffen, aber auch Pferde und Ponys ziehen sich beim Weidegang gerne Verletzungen rund um das bei ihnen exponiert liegende Auge zu. Doch auch weniger auffällige Symptome, können auf ernsthafte Probleme hindeuten. Ständiges Zwinkern, nicht vollständig geöffnete Augenlider oder auch eine Haut, die sich von der Nasenseite aus teilweise über den Augapfel zieht, sind Hinweise auf krankhafte Prozesse.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt: “Verletzungen am Auge sind äußerst schmerzhaft können extrem schnell dramatische Verlaufsformen mit sich bringen. Besonders wenn die Hornhaut, das äußere Schutzschild des Auges, verletzt ist, dringen Keime in das Augeninnere ein.“ Die dadurch resultierende Entzündung ist nur schwer zu beherrschen und führt im schlechtesten Fall in kurzer Zeit zum Verlust des gesamten Auges. Daher rät die Tierärztin bei jeder Läsion in Augennähe einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann mit wenig Aufwand Schlimmes von Harmlosem abgrenzen und entsprechend behandeln. Für komplizierte Fälle lohnt sich ein Gang zu einem Spezialisten.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngHunde und Katzen, aber auch kleine Heimtiere zeigen häufig starkes Angstverhalten beim Tierarzt. Für viele Katzen beginnt der Stress bereits zu Hause: Sie geraten beim Anblick ihrer normalerweise im Keller verstauten Transportbox in Panik. Manche Hunde betreten die Tierarztpraxis nur zitternd und mit eingeklemmter Rute. Im Behandlungszimmer angekommen, findet der Stress nicht selten Ausdruck in Angstaggression – gegenüber dem Praxispersonal und manchmal auch gegenüber dem Halter.

Das Angstverhalten beim Tierarzt kann am wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden. Während des ersten Termins sollten nach Möglichkeit keine schmerzhaften Behandlungen oder Impfungen durchgeführt werden. Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang. Wird das Stillhalten dann noch ausgiebig belohnt, ist ein wichtiger Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt gelegt.

Welpen und Jungtiere sollten bereits zu Hause an Untersuchungen gewöhnt werden. Hochheben auf einen Tisch, Öffnen des Fangs, Kontrolle der Ohren und Pfoten und Berührungen am gesamten Körper können allmählich trainiert werden. Lässt sich das Tier solche Manipulationen bereitwillig gefallen, wird es belohnt. So lernt es, dass bestimmte Berührungen oder das Stehen auf einem Tisch auch beim Tierarzt keine Ängste auslösen müssen.

Hat sich bei erwachsenen Tieren die Angst vor dem Tierarzt bereits etabliert, können zur Beruhigung homöopathische Mittel oder Bachblüten verabreicht werden. Beruhigende Mittel sollten jedoch immer in Absprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Einige Tierärzte verwenden in ihrer Praxis so genannte Pheromone. Diese synthetisch hergestellten Duftstoffe können bei Hunden und Katzen eine beruhigende Wirkung auslösen, insbesondere, wenn sie zwischen den einzelnen Patienten eingesetzt werden, um die Angstgerüche des Vorgängers zu beseitigen.

Dem Verhalten des Halters kommt eine zentrale Rolle zu, denn seine Stimmung überträgt sich auf sein Tier. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er ruhig bleibt und dem Tier Sicherheit vermittelt. Niemals sollte er sein ängstliches Tier trösten oder gar strafen.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngKranke Haustiere sind oft schwierige Patienten, denn wenn ihnen Tabletten oder Pasten nicht schmecken, weigern sie sich oft, das Linderung versprechende Medikament einzunehmen. Katzen sind in der Regel wählerischer als Hunde. Viele von ihnen schaffen es, sich um die im Futter versteckten Medikamente „herumzufressen“. Hier hilft es, die Tablette – vorausgesetzt dies ist bei dem betreffenden Medikament erlaubt – zu zerkleinern und in kleinen Portionen mit dem Inhalt eines Babygläschens zu verabreichen.

Medikamente in Tropfenform können in den Wassernapf gegeben werden. Allerdings ist die Dosierung sehr schwierig, da die Flüssigkeit meist nicht vollständig aufgenommen wird. Sollte das Verabreichen des Medikaments über das Futter oder das Wasser nicht gelingen oder der Tierarzt davon abraten, kann es auch direkt ins Maul gegeben werden. In diesem Fall sollte der Halter allerdings genau wissen, wie er sein Tier sanft festhält und ihm das Maul öffnet, so dass die Tablette auf den hinteren Zungenrand geschoben werden kann. Zerkleinerte Tabletten können auch mit ein wenig Flüssigkeit in einer Spritze eingegeben werden. Die Spritze wird hierbei hinter die Backenzähne in die Maulhöhle geschoben. Hier ist aber

Vorsicht geboten, dass sich das Tier nicht verschluckt. Von im Handel erhältlichen Hilfsgeräten rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich ab. Diese könnten bei falscher Bedienung sogar Verletzungen hervorrufen. Fragen zum richtigen Umgang mit Tieren, die Medikamente benötigen, gibt jeder Tierarzt oder aber der Tierschutzverein vor Ort.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Linktipp: HANDY 

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Hunde als Therapie

250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngAngestupst von einer feuchten Hundenase beginnt das kleine Mädchen zu lächeln. Und das Lächeln wird zu einem Strahlen. Das Mädchen – hat eine Behinderung. Irgendein Hund? Nein! Ein Therapiehund, ausgebildet von den Rettungshunden Niederösterreich.

Therapiehunde können in unterschiedlichen Einsatzbereichen verwendet werden. Nicht nur Kinder, auch ältere Menschen sprechen ausgezeichnet auf den Therapeuten Hund an. Es gibt keinen Ersatz für ein lebendiges Tier in der therapeutischen Begleitung.

„Die liebevolle Begegnung einer Heimbewohnerin / eines Heimbewohners mit einem Hund beweist einmal mehr, wie bei beiden Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Es ist erwiesen, dass zum Beispiel der Blutdruck, der Puls, die Atmung und andere messbare Werte allein durch das Streicheln eines Hundes positiv beeinflusst werden, und zwar sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Die „Verordnung“ eines Therapiehundes ist daher eine psycho-somatische Behandlung, deren Erfolg eindrucksvoller ist als die Wirkung von Tabletten.

 

Am 01. März findet der nächste Eignungstest in der Zentrale der Rettungshunde Niederösterreich in St. Pölten statt. Dieser Eignungstest ist maßgeblich, ob die Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Lieblingen die Ausbildung antreten können. „Therapiehunde werden immer mehr gefragt.

 

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        Mehr Infos unter : Rettungshunde.at

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Hunde und ihr Futter

hundefutter.jpgWer sich einen gesunden Hund wünscht, muss sich Gedanken über seine Ernährung machen. Denn nur mit einer ausgewogenen Ernährung hat man auf Dauer Freude an dem Tier.

Der Hund gehört zur Ordnung der Fleischfresser, ist aber von Natur aus auch ein Allesfresser Omnivor. Das heißt er kann durchaus zum Teil pflanzlich ernährt werden. Eine reine vegetarische Ernährung von Hunden ist allerdings nicht artgerecht und führt auf Dauer zu Mangelerscheinungen.

Das von der Futtermittelindustrie angebotene Fertigfutter macht dem Hundehalter die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen leicht. Angeboten wird hier Trocken-, Halbfeucht- und Naßfutter, wobei der Trend zum Trockenfutter geht. Es ist geruchsneutraler und weniger verpackungsintensiv als Naßfutter.

Beachten sollte man, dass man diesem Fertigfutter unter normalen Umständen nichts beimengen sollte, da die Zusammensetzung ausgewogen ist und eine Zufuhr von Vitaminen und Mineralien schädlich sein kann.

Ausnahmen, in denen der Bedarf an bestimmten Nährstoffen höher ist, gibt es natürlich: im Wachstum, bei besonderen körperlichen Belastungen, bei Krankheiten und bei trächtigen und säugenden Hündinnen.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngEigentlich wissen es alle Tierbesitzer: Tiere machen glücklicher! Seit einigen Jahren ist diese Weisheit auch durch Studien von Ärzten und Sozialforschern belegt. In einer australischen Studie, die Anderson, Reid und Jennings 1992 veröffentlichten, wurde belegt, dass Tierbesitzer geringere gesundheitliche Risikofaktoren, wie erhöhte Blutfettwerte und erhöhten Blutdruck, aufweisen und seltener an einem Herz- Kreislauf-Leiden erkranken.
Dies ist in erster Linie auf die regelmäßige, körperliche Bewegung zurückzuführen. Bei Menschen, die zu häufigen Stimmungsschwankungen oder zu Depressionen neigen, können Tiere, also auch Fische, Schildkröten oder Vögel, sogar therapeutische Hilfe leisten.

Tiere verhelfen auch zu glücklichen Partnerschaften und Ehen. Neuere Forschungsergebnisse der University of New York zeigen, dass sich Katzen und Hunde positiv auf die Beziehungen zwischen Verheirateten auswirken. Im Gegensatz zu tierlosen Paaren sind Paare mit Tieren glücklicher und haben eine engere Beziehung zueinander. Karen Allen, die die Untersuchung durchgeführt hat, kann die Gründe dafür nicht sicher angeben. Klar ist, dass Tiere den Stress reduzieren. Vierbeiner senken damit den Blutdruck. Deutlich belegt die Studie auch, dass die Intensität der Beziehung mit der Intensität der Bindung zum Tier variiert.

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