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golden-retriever-puppy.jpgTollpatschig und verspielt erobern sie die Herzen von Kindern und Erwachsenen: Hundebabys. Doch oft ist diese Phase schneller vorbei als Hundebesitzer denken – und aus dem knuffigen Welpen ist ein Junghund geworden. Bleibt nur zu hoffen, dass er in seiner ersten Zeit im neuen Zuhause gelernt hat, richtig von falsch zu unterscheiden. Gerade diese Phase ist für die Welpen eine prägende Zeit mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Sozialverhalten .

 

Als entscheidend für die Prägung des Hundebabys gelten die ersten 16 Lebenswochen, was nicht bedeutet, dass das Tier nicht weiterhin lernfähig wäre. Aber was der Hund in diesen ersten Lebenswochen kennen lernt, brennt sich fest in sein Gedächtnis ein. Von guten Züchtern erhalten Sie Welpen nicht vor der zehnten oder zwölften Lebenswoche. Die Zeit danach sollten Sie also intensiv nutzen, um das Gehirn des Tieres mit wichtigen Informationen zu füttern. Dazu gehören zum einen Eindrücke über seine Lebensumwelt, zum anderen das richtige Verhalten in Bezug auf Mensch und Tier.

Bis Sie damit beginnen, geben Sie Ihrem Frischling erst einmal ein bis zwei Tage Zeit, sich mit seinem neuen Zuhause vertraut zu machen. Sorgen Sie dafür, dass er einen festen Platz für sich hat, an dem er sich ungestört ausruhen kann. Auch quirlige Hundewelpen brauchen ihre Ruhe und sollten nicht pausenlos von allen Familienmitgliedern behelligt werden. Geben Sie ihm ein bis zwei altersgerechte Spielzeuge, das reicht vollkommen aus. Nach der Eingewöhnung bieten Sie dem Tier möglichst viele Reize: etwas zum Sehen, zum Riechen, zum Hören. Lassen Sie ihn nicht nur viele Gegenstände kennen lernen, sondern auch alltägliche Situationen – selbst wenn sein künftiger Alltag anders verlaufen wird: Nehmen Sie ihn mit in die Stadt, in den Tierpark, zur Pferdekoppel, an den Fluss oder See, ins Restaurant, in einen Fahrstuhl, in den Bus, den Zug, die Straßenbahn usw. Vorsicht: Das strengt an! Gönnen Sie Ihrem kleinen Liebling Ruhepausen und laufen Sie nicht zu weite Strecken.

Soziales Verhalten erlernt Ihr Welpe am besten beim Spiel

mit Ihnen und anderen Hunden. Das ermöglicht ihm, seine Grenzen zu erforschen und herauszufinden, welches Verhalten gute oder schlechte Konsequenzen nach sich zieht. In dieser Zeit können Sie ihm die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Aus“ oder „Komm“ beibringen. Unbedingt zu empfehlen ist der gemeinsame Besuch einer Welpenspielgruppe bei einem Hundeverein oder einer Hundeschule: Dort lernt klein Bello das Verhalten und die Sprache seiner Artgenossen kennen. Und Sie als Begleiter entdecken nicht nur die Charaktereigenschaften Ihres neugierigen Vierbeiners, sondern erlernen auch den richtigen Umgang mit ihm.

Welpen erziehen heißt Verantwortung übernehmen

Bevor Sie sich für ein Hundebaby entscheiden, sollten Sie sich genau bewusst machen, was das bedeutet: In den ersten Monaten müssen Sie viel Zeit und Geduld aufbringen, um dem Tier einen guten Start zu ermöglichen. Schließlich möchten Sie, dass Sie und Ihr Tier auch später konfliktfrei durchs Leben gehen können. Hundeschulen, Tierärzte und Literatur können Sie bei Ihrer Entscheidung und Vorbereitung unterstützen.

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Der tägliche Kampf im Büro gegen die Zeit lässt viele Menschen die Bedürfnisse ihres Körpers ignorieren. „Die wachsenden Ansprüche, denen sich Arbeitnehmer ausgesetzt sehen, gepaart mit der Angst um den Arbeitsplatz erzeugen dauernden unterschwelligen Stress, der wiederum dazu führt, dass erste Warnsignale oft übersehen oder nicht ernst genommen werden“, sagt hierzu die Diplom-Psychologin Felicitas Heyne, die in ihrer Praxis in Herxheim mit „tierischen“ Co-Therapeuten arbeitet. Egal ob Hund, Katze, Kaninchen, Zierfische oder Wellensittich – Tiere wirken ausgleichend. Die Ruhe der Katze auf dem Sofa steckt an und der Hund möchte gestreichelt werden. „Sich mit seinem Haustier zu beschäftigen, hat messbare Stress reduzierende Wirkung“, so die Burnout-Expertin Felicitas Henye: „Man entspannt sich dabei, und es lässt sich sogar nachweisen, dass der Herzschlag langsamer wird, während man ein Tier streichelt. Statistisch betrachtet zeigt sich, dass Tierbesitzer einen niedrigeren Blutdruck und Cholesterinspiegel aufweisen und seltener depressiv werden als Menschen ohne Tier“. Wer einen Hund im Haus hat, muss bei Wind und Wetter vor die Tür – das ist gut für die Gesundheit und lockt auch Stubenhocker nach draußen. Ein kleiner Plausch mit anderen Hundbesitzern ist stets eine willkommene Abwechslung und die Vierbeiner sorgen immer für guten Gesprächsstoff. Ein Haustier ist auch ein Ansprechpartner, dem man erzählt, was einen bewegt und bei dem man seine Geheimnisse in guten Pfoten weiß. Wer ein Haustier hat, hat einen treuen Freund. Ein Haustier gibt einem das Gefühl, bedingungslos geliebt und akzeptiert zu sein und das ist unbezahlbar.

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