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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngKranke Haustiere sind oft schwierige Patienten, denn wenn ihnen Tabletten oder Pasten nicht schmecken, weigern sie sich oft, das Linderung versprechende Medikament einzunehmen. Katzen sind in der Regel wählerischer als Hunde. Viele von ihnen schaffen es, sich um die im Futter versteckten Medikamente „herumzufressen“. Hier hilft es, die Tablette – vorausgesetzt dies ist bei dem betreffenden Medikament erlaubt – zu zerkleinern und in kleinen Portionen mit dem Inhalt eines Babygläschens zu verabreichen.

Medikamente in Tropfenform können in den Wassernapf gegeben werden. Allerdings ist die Dosierung sehr schwierig, da die Flüssigkeit meist nicht vollständig aufgenommen wird. Sollte das Verabreichen des Medikaments über das Futter oder das Wasser nicht gelingen oder der Tierarzt davon abraten, kann es auch direkt ins Maul gegeben werden. In diesem Fall sollte der Halter allerdings genau wissen, wie er sein Tier sanft festhält und ihm das Maul öffnet, so dass die Tablette auf den hinteren Zungenrand geschoben werden kann. Zerkleinerte Tabletten können auch mit ein wenig Flüssigkeit in einer Spritze eingegeben werden. Die Spritze wird hierbei hinter die Backenzähne in die Maulhöhle geschoben. Hier ist aber

Vorsicht geboten, dass sich das Tier nicht verschluckt. Von im Handel erhältlichen Hilfsgeräten rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich ab. Diese könnten bei falscher Bedienung sogar Verletzungen hervorrufen. Fragen zum richtigen Umgang mit Tieren, die Medikamente benötigen, gibt jeder Tierarzt oder aber der Tierschutzverein vor Ort.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Linktipp: HANDY 

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hund4.jpgFolgende Voraussetzungen sind eigentlich unerlässlich, wenn Sie gerne einen Hund haben möchten.

– Bereit und in der Lage sein, sehr viel Zeit für ein Haustier aufzuwenden und sein Leben danach zu richten

-Gerne an der frischen Luft sein

– Eine sichergestellte Hundebetreuung für tagsüber und für die Ferien haben

– Sich über die Haltungskosten im Klaren sein

– Sich im Klaren sein, dass es in der Regel

 

viel Zeit und Nerven kostet, einen Hund zu einem zuverlässigen und braven Begleiter zu erziehen

– Sich im Klaren sein, dass nicht alle Leute Hunde mögen und man evtl. ab und zu dumme Bemerkungen zu hören bekommt.

– Vorherige Abklärung mit Vermieter oder Hausverwaltung

 

Kostenbeispiel:

Um die Grundversorgung für einen mittelgroßen Hund bei 15 Jahren Lebensdauer zu sichern (Futter, Steuer, Haftpflicht-Versicherung, Tierarzt, Zubehör) können Sie mit ca. 10.000 € rechnen.

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golden-retriever-puppy.jpgTollpatschig und verspielt erobern sie die Herzen von Kindern und Erwachsenen: Hundebabys. Doch oft ist diese Phase schneller vorbei als Hundebesitzer denken – und aus dem knuffigen Welpen ist ein Junghund geworden. Bleibt nur zu hoffen, dass er in seiner ersten Zeit im neuen Zuhause gelernt hat, richtig von falsch zu unterscheiden. Gerade diese Phase ist für die Welpen eine prägende Zeit mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Sozialverhalten .

 

Als entscheidend für die Prägung des Hundebabys gelten die ersten 16 Lebenswochen, was nicht bedeutet, dass das Tier nicht weiterhin lernfähig wäre. Aber was der Hund in diesen ersten Lebenswochen kennen lernt, brennt sich fest in sein Gedächtnis ein. Von guten Züchtern erhalten Sie Welpen nicht vor der zehnten oder zwölften Lebenswoche. Die Zeit danach sollten Sie also intensiv nutzen, um das Gehirn des Tieres mit wichtigen Informationen zu füttern. Dazu gehören zum einen Eindrücke über seine Lebensumwelt, zum anderen das richtige Verhalten in Bezug auf Mensch und Tier.

Bis Sie damit beginnen, geben Sie Ihrem Frischling erst einmal ein bis zwei Tage Zeit, sich mit seinem neuen Zuhause vertraut zu machen. Sorgen Sie dafür, dass er einen festen Platz für sich hat, an dem er sich ungestört ausruhen kann. Auch quirlige Hundewelpen brauchen ihre Ruhe und sollten nicht pausenlos von allen Familienmitgliedern behelligt werden. Geben Sie ihm ein bis zwei altersgerechte Spielzeuge, das reicht vollkommen aus. Nach der Eingewöhnung bieten Sie dem Tier möglichst viele Reize: etwas zum Sehen, zum Riechen, zum Hören. Lassen Sie ihn nicht nur viele Gegenstände kennen lernen, sondern auch alltägliche Situationen – selbst wenn sein künftiger Alltag anders verlaufen wird: Nehmen Sie ihn mit in die Stadt, in den Tierpark, zur Pferdekoppel, an den Fluss oder See, ins Restaurant, in einen Fahrstuhl, in den Bus, den Zug, die Straßenbahn usw. Vorsicht: Das strengt an! Gönnen Sie Ihrem kleinen Liebling Ruhepausen und laufen Sie nicht zu weite Strecken.

Soziales Verhalten erlernt Ihr Welpe am besten beim Spiel

mit Ihnen und anderen Hunden. Das ermöglicht ihm, seine Grenzen zu erforschen und herauszufinden, welches Verhalten gute oder schlechte Konsequenzen nach sich zieht. In dieser Zeit können Sie ihm die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Aus“ oder „Komm“ beibringen. Unbedingt zu empfehlen ist der gemeinsame Besuch einer Welpenspielgruppe bei einem Hundeverein oder einer Hundeschule: Dort lernt klein Bello das Verhalten und die Sprache seiner Artgenossen kennen. Und Sie als Begleiter entdecken nicht nur die Charaktereigenschaften Ihres neugierigen Vierbeiners, sondern erlernen auch den richtigen Umgang mit ihm.

Welpen erziehen heißt Verantwortung übernehmen

Bevor Sie sich für ein Hundebaby entscheiden, sollten Sie sich genau bewusst machen, was das bedeutet: In den ersten Monaten müssen Sie viel Zeit und Geduld aufbringen, um dem Tier einen guten Start zu ermöglichen. Schließlich möchten Sie, dass Sie und Ihr Tier auch später konfliktfrei durchs Leben gehen können. Hundeschulen, Tierärzte und Literatur können Sie bei Ihrer Entscheidung und Vorbereitung unterstützen.

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