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hund4.jpgFolgende Voraussetzungen sind eigentlich unerlässlich, wenn Sie gerne einen Hund haben möchten.

– Bereit und in der Lage sein, sehr viel Zeit für ein Haustier aufzuwenden und sein Leben danach zu richten

-Gerne an der frischen Luft sein

– Eine sichergestellte Hundebetreuung für tagsüber und für die Ferien haben

– Sich über die Haltungskosten im Klaren sein

– Sich im Klaren sein, dass es in der Regel

 

viel Zeit und Nerven kostet, einen Hund zu einem zuverlässigen und braven Begleiter zu erziehen

– Sich im Klaren sein, dass nicht alle Leute Hunde mögen und man evtl. ab und zu dumme Bemerkungen zu hören bekommt.

– Vorherige Abklärung mit Vermieter oder Hausverwaltung

 

Kostenbeispiel:

Um die Grundversorgung für einen mittelgroßen Hund bei 15 Jahren Lebensdauer zu sichern (Futter, Steuer, Haftpflicht-Versicherung, Tierarzt, Zubehör) können Sie mit ca. 10.000 € rechnen.

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urlaub.jpgEinreisebestimmungen

 

 

EU-Mitgliedstaaten verlangen nur noch einen gültigen Tollwutschutz entsprechend den Angaben des Impfstoffherstellers, sowie eine eindeutige Identifizierung des Haustieres mittels eines elektronischen Chips oder einer Tätowierung. Die EU-Mitgliedstaaten Schweden, Großbritannien/Nordirland und Irland verlangen zusätzlich den Nachweis eines Tollwuttiters. Einige andere EU-Mitgliedstaaten zeigen individuelle Modalitäten.

 

Vor der Reise:checkliste.jpg

  • Mit dem Tierarzt Reisepläne besprechen und alle erforderlichen Medikamente besorgen
  • Zeckenprophylaxe/Herzwurmprophylaxe
  • Grenzpapiere besorgen
  • Tier im Ferienquartier, Campingplatz usw. genehmigen lassen
  • Tierfreundliche Etappen einplanen, evtl. Zwischenübernachtungen vorsehen
  • Evtl. mit Anzeigen in Fachzeitschriften Leute suchen, die gute Reisetips für den geplanten Urlaub geben können
  • Reisezubehör, Futter, Streu kaufen
  • Tierpension begutachten

Im Gepäck:

  • Impfpaß/Grenzpapiere
  • Versicherungsnummer/Anschrift der Haftpflicht
  • Tickets
  • Transportkorb
  • Maulkorb
  • Leine
  • Adress-Schild (evtl. auch mit Urlaubsanschrift und mit jeweiligem Reise-Zeitraum)
  • Frisches Trinkwasser in der Flasche und Wassernapf
  • Plastiktüte und Schaufel
  • Futter, Leckereien, Kauknochen
  • Dosenöffner
  • Bürste, Kamm
  • Spielzeug
  • Handtuch
  • Sonnenschutz und Sonnencreme
  • Körbchen/Decke

Die Reiseapotheke:

  • Seine Medizin
  • Mittel gegen Reisekrankheit/Beruhigungsmittel
  • Antibiotika
  • Mittel gegen Durchfall (z.B. Kohletabletten)
  • Wundspray/Desinfektionsmittel (z.B. Jod, Mercurochrom)
  • Augen- und Ohrentropfen
  • Augentücher (z.B. Fresh Guy) zum Reinigen der Augen
  • Floh- und Zeckenhalsband
  • Gaze, Verbandsmaterial

Der Weg ist das Ziel

Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen sollten Sie möglichst nicht in einen Stau geraten. Wenn dies geschieht verlassen Sie bitte dem Hund zuliebe die Autobahn – zumindest wenn Ihr Fahrzeug nicht über eine Klimaanlage verfügt. Man kann dies ja gleich mit einer Gassi-Pause verbinden. Fahren Sie wenn möglich früh morgens oder nachts und planen Sie genügend Zeit für die Anreise ein – machen Sie sich und Ihrem Hund die Fahrt so angenehm wie möglich. Das freut nicht nur den Hund, sondern auch Sie kommen erholt ans Urlaubsziel.

Sicherheit

Der Hund darf im Auto weder sich selbst noch seine Mitreisenden gefährden. Trennnetze oder -gitter erhalten Sie in jedem guten Zoofachhandel oder auch bei ebay. Eine weitere sichere Transportvariante ist eine Box, die der Hund aber schon zu Hause akzeptieren lernen sollte. Das lernt er am leichtesten, wenn sie dort schon sein ständiger Stammplatz ist. Überhaupt ist es empfehlenswert, sein Schlafkörbchen mit auf die Reise zu nehmen – so fühlt er sich gleich geborgen. Sogenannte Hundegurte sind auch eine Möglichkeit den Hund sicher zu transportieren – hier ist die Bewegungsfreiheit jedoch am meisten eingeschränkt. In manchen Ländern wie Italien oder Spanien müssen Sie damit rechnen, dass das sichere Verwahren Ihres Hundes im Auto kontrolliert und bei Nichtbeachten mit einem Bußgeld belegt wird. Der Hund muß also mit einem Sicherheitsgurt, Trennnetz oder -gitter, in einer Transportbox oder zumindest am Brustgeschirr angeleint im Auto sitzen. Bei einem möglichen Unfall wird so verhindert, dass der Hund in Panik davonlaufen kann und noch Schlimmeres passiert.

Pausen

Wenn Sie bei einer Pause den Hund allein im Auto lassen müssen, bitten Sie immer jemanden (Parkwächter, Tankstellenpersonal, etc.) ein Auge auf ihn zu haben – ein kleines Trinkgeld sollte einem das schon wert sein. Ganz wichtig ist, dass Sie das Auto nie in die Sonne stellen und darauf achten, dass Schatten schnell wandern. Bei Temperaturen von über 40°C kann ein Hund schon nach 15 Minuten nicht mehr zu retten sein, da er nicht schwitzen kann und sein Blut zu stocken beginnt. Auch wenn ein Fenster teilweise geöffnet ist – im Hochsommer findet dort keine ausreichende Luftzirkulation statt. Wenn möglich, versuchen Sie ganz zu vermeiden, den Hund im Auto zurückzulassen. In allen Restaurants, die ein offenes Buffet aufgestellt haben, also in fast allen modernen Autobahnraststätten, ist die Mitnahme von Hunden vom Gesetzgeber verboten. Fahren Sie doch einfach von der Autobahn ab und suchen Sie sich in einer hübschen Ortschaft ein Restaurant, wo Hunde willkommen sind.

Versorgung

Trinken ist wichtig und daher sollten Sie immer genug Frischwasser für Ihren Hund dabei haben – natürlich können Sie Ihren Vorrat an jeder Tank- oder Raststätte auffüllen. Bieten Sie dem Hund bei jeder Pause ausreichend Wasser an. Füttern müssen Sie Ihren Hund nicht unbedingt – er wird einen oder einen halben Tag problemlos ohne Nahrung überstehen. Vier Stunden vor der Abreise sollte nicht mehr gefüttert werden. Eine paar Häppchen können Sie auf bergigen Strecken bereithalten. Wenn der Hund dort viel gähnt oder hechelt, geben Sie ihm etwas zum Kauen, damit sich der Druck in den Ohren löst.

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