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Archive for the ‘Gesundheit’ Category

Zuerst einmal ist festzustellen, dass so ziemlich jeder Hund ein mehr oder weniger dichtes und dickes Haarkleid besitzt. Also braucht eigentlich kein Hund einen Mantel. Allerdings sind heute einige Hunderassen so gezüchtet, dass sie schon beim kleinsten Windhauch zu zittern beginnen. Man kann diese Überempfindlichkeit unterstützen und fördern oder aber man sorgt dafür, dass der Hund eine gewisse Abhärtung erfährt. Abhärtung heißt dabei nicht, dass er bei Minusgraden drei Stunden durch den Schnee marschieren soll. Diese Abhärtung muss dann schon allmählich vonstattengehen.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngMeist tritt es plötzlich und ohne jede Vorwarnung auf. Das Auge des geliebten Hausgenossen schwillt dick an und tränt ohne Unterlass. Über die mögliche Ursache kann oft nur spekuliert werden. Besonders häufig sind Hunde und Katzen betroffen, aber auch Pferde und Ponys ziehen sich beim Weidegang gerne Verletzungen rund um das bei ihnen exponiert liegende Auge zu. Doch auch weniger auffällige Symptome, können auf ernsthafte Probleme hindeuten. Ständiges Zwinkern, nicht vollständig geöffnete Augenlider oder auch eine Haut, die sich von der Nasenseite aus teilweise über den Augapfel zieht, sind Hinweise auf krankhafte Prozesse.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt: “Verletzungen am Auge sind äußerst schmerzhaft können extrem schnell dramatische Verlaufsformen mit sich bringen. Besonders wenn die Hornhaut, das äußere Schutzschild des Auges, verletzt ist, dringen Keime in das Augeninnere ein.“ Die dadurch resultierende Entzündung ist nur schwer zu beherrschen und führt im schlechtesten Fall in kurzer Zeit zum Verlust des gesamten Auges. Daher rät die Tierärztin bei jeder Läsion in Augennähe einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann mit wenig Aufwand Schlimmes von Harmlosem abgrenzen und entsprechend behandeln. Für komplizierte Fälle lohnt sich ein Gang zu einem Spezialisten.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngHunde und Katzen, aber auch kleine Heimtiere zeigen häufig starkes Angstverhalten beim Tierarzt. Für viele Katzen beginnt der Stress bereits zu Hause: Sie geraten beim Anblick ihrer normalerweise im Keller verstauten Transportbox in Panik. Manche Hunde betreten die Tierarztpraxis nur zitternd und mit eingeklemmter Rute. Im Behandlungszimmer angekommen, findet der Stress nicht selten Ausdruck in Angstaggression – gegenüber dem Praxispersonal und manchmal auch gegenüber dem Halter.

Das Angstverhalten beim Tierarzt kann am wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden. Während des ersten Termins sollten nach Möglichkeit keine schmerzhaften Behandlungen oder Impfungen durchgeführt werden. Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang. Wird das Stillhalten dann noch ausgiebig belohnt, ist ein wichtiger Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt gelegt.

Welpen und Jungtiere sollten bereits zu Hause an Untersuchungen gewöhnt werden. Hochheben auf einen Tisch, Öffnen des Fangs, Kontrolle der Ohren und Pfoten und Berührungen am gesamten Körper können allmählich trainiert werden. Lässt sich das Tier solche Manipulationen bereitwillig gefallen, wird es belohnt. So lernt es, dass bestimmte Berührungen oder das Stehen auf einem Tisch auch beim Tierarzt keine Ängste auslösen müssen.

Hat sich bei erwachsenen Tieren die Angst vor dem Tierarzt bereits etabliert, können zur Beruhigung homöopathische Mittel oder Bachblüten verabreicht werden. Beruhigende Mittel sollten jedoch immer in Absprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Einige Tierärzte verwenden in ihrer Praxis so genannte Pheromone. Diese synthetisch hergestellten Duftstoffe können bei Hunden und Katzen eine beruhigende Wirkung auslösen, insbesondere, wenn sie zwischen den einzelnen Patienten eingesetzt werden, um die Angstgerüche des Vorgängers zu beseitigen.

Dem Verhalten des Halters kommt eine zentrale Rolle zu, denn seine Stimmung überträgt sich auf sein Tier. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er ruhig bleibt und dem Tier Sicherheit vermittelt. Niemals sollte er sein ängstliches Tier trösten oder gar strafen.

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngKranke Haustiere sind oft schwierige Patienten, denn wenn ihnen Tabletten oder Pasten nicht schmecken, weigern sie sich oft, das Linderung versprechende Medikament einzunehmen. Katzen sind in der Regel wählerischer als Hunde. Viele von ihnen schaffen es, sich um die im Futter versteckten Medikamente „herumzufressen“. Hier hilft es, die Tablette – vorausgesetzt dies ist bei dem betreffenden Medikament erlaubt – zu zerkleinern und in kleinen Portionen mit dem Inhalt eines Babygläschens zu verabreichen.

Medikamente in Tropfenform können in den Wassernapf gegeben werden. Allerdings ist die Dosierung sehr schwierig, da die Flüssigkeit meist nicht vollständig aufgenommen wird. Sollte das Verabreichen des Medikaments über das Futter oder das Wasser nicht gelingen oder der Tierarzt davon abraten, kann es auch direkt ins Maul gegeben werden. In diesem Fall sollte der Halter allerdings genau wissen, wie er sein Tier sanft festhält und ihm das Maul öffnet, so dass die Tablette auf den hinteren Zungenrand geschoben werden kann. Zerkleinerte Tabletten können auch mit ein wenig Flüssigkeit in einer Spritze eingegeben werden. Die Spritze wird hierbei hinter die Backenzähne in die Maulhöhle geschoben. Hier ist aber

Vorsicht geboten, dass sich das Tier nicht verschluckt. Von im Handel erhältlichen Hilfsgeräten rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich ab. Diese könnten bei falscher Bedienung sogar Verletzungen hervorrufen. Fragen zum richtigen Umgang mit Tieren, die Medikamente benötigen, gibt jeder Tierarzt oder aber der Tierschutzverein vor Ort.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Linktipp: HANDY 

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250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngImmer mehr Menschen reagieren allergisch auf Tiere und die Tendenz ist steigend. Nicht die Tierhaare, sondern Eiweißstoffe im Speichel, Talg und Urin des Tieres lösen die ungewünschten Reaktionen aus. Allergie-Auslöser Nummer eins ist die Katze. Aber auch Hunde, Meerschweinchen und Vögel können eine allergische Reaktion des Immunsystems hervorrufen.

 

Besondere Vorsicht ist für Tierhaarallergiker bei Kleindungs- und Einrichtungsgegenständen aus Tierhaar geboten. Gegenstände wie Teppiche, Felle und Matratzen die aus Tierhaaren hergestellt wurden können ebenfalls Allergene enthalten.

 

Die Allergien können – bei Hund und Katze – auch rassespezifisch sein, da die Allergenstrucktur von Rasse zu Rasse  verschieden ist. Im Klartext, wenn man gegen einen Hund allergisch ist, muss man nicht generell  gegen alle Katzen allergisch sein.

 

Linktipp: Zubehör

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Hunde als Therapie

250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngAngestupst von einer feuchten Hundenase beginnt das kleine Mädchen zu lächeln. Und das Lächeln wird zu einem Strahlen. Das Mädchen – hat eine Behinderung. Irgendein Hund? Nein! Ein Therapiehund, ausgebildet von den Rettungshunden Niederösterreich.

Therapiehunde können in unterschiedlichen Einsatzbereichen verwendet werden. Nicht nur Kinder, auch ältere Menschen sprechen ausgezeichnet auf den Therapeuten Hund an. Es gibt keinen Ersatz für ein lebendiges Tier in der therapeutischen Begleitung.

„Die liebevolle Begegnung einer Heimbewohnerin / eines Heimbewohners mit einem Hund beweist einmal mehr, wie bei beiden Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Es ist erwiesen, dass zum Beispiel der Blutdruck, der Puls, die Atmung und andere messbare Werte allein durch das Streicheln eines Hundes positiv beeinflusst werden, und zwar sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Die „Verordnung“ eines Therapiehundes ist daher eine psycho-somatische Behandlung, deren Erfolg eindrucksvoller ist als die Wirkung von Tabletten.

 

Am 01. März findet der nächste Eignungstest in der Zentrale der Rettungshunde Niederösterreich in St. Pölten statt. Dieser Eignungstest ist maßgeblich, ob die Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Lieblingen die Ausbildung antreten können. „Therapiehunde werden immer mehr gefragt.

 

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        Mehr Infos unter : Rettungshunde.at

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Hundekrankengymnastik

250px-flag_of_the_red_crosssvg.pngWas in den Niederlanden, USA und Großbritannien bereits seit Jahren etabliert und aus der Tierheilkunde nicht mehr wegzudenken ist, hält nun endlich auch in Deutschland erfolgreich Einzug.

Zuallererst sollte betont werden, dass heute Dank des Einsatzes hochmoderner Apparaturen und kompetenter Chirurgie viele Tiere zu retten sind, die noch vor Jahren aufgegeben wurden. Bedauerlich wäre es deshalb, wenn eine nachweislich erfolgreiche Behandlungsmethode wie die Tierphysiotherapie, die dort ansetzt, wo der Einsatz moderner Gerätemedizin nicht in Frage kommt, von Tierärzten und Tierhaltern unbeachtet bliebe.

Die Schwerpunkte der Hundekrankengymnastik bilden Schmerzlinderung, Erhalt und Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit und Bewusstmachung gesunder Bewegungsabläufe. Das Ziel ist, erkrankte Tiere schnell und sanft an normale physiologische Bewegungsabläufe heranzuführen und dadurch gefährliche Folgeschäden zu vermeiden. Generell ermöglicht der Einsatz der Physiotherapie, dass eine Erkrankung am Bewegungsapparat schneller überwunden wird und das Tier früher schmerzfrei und schneller gesund wird.

Hundephysiotherapie soll nicht als Ersatz für eine tierärztliche Behandlung angesehen werden. Sie kann aber diese Behandlung unterstützen und den Heilungsprozess fördern und beschleunigen.

Die grundlegenden Einsatzgebiete der Physiotherapie

Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Arthrose
  • Dysplasien (Ellenbogendysplasie, Hüftgelenksdysplasie)
  • Wirbelsäulenerkrankungen (Spondylose etc.)
  • Allgemeine Störungen der Beweglichkeit
  • Muskelerkrankungen

Neurologische Erkrankungen

  • Bandscheibenvorfall/Bandscheibenvorwölbung
  • Nervenerkrankungen
  • Lähmungen

Behandlung vor und nach Operationen z. B. aufgrund von

  • Frakturen (Knochenbrüche)
  • Bänderschäden (Kreuzbandriss, TPLO)
  • Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes
  • Lymphsystemerkrankungen

Hundemassage mal anders:

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